Dienstag, 22. März 2016

Es wird konkret

Wir sind aufgeregt. Denn wir haben unseren Hof gefunden. In diesen Wochen werden die letzten Details geklärt, so dass wir in diesem kommenden Sommer Landbesitzer werden können.

Und nicht nur Land – sondern auch ein Haus auf dem Hügel gehört zu dem Hof. Gleich außerhalb des Dorfes, nur zehn Fahrradminuten von der nächsten Kleinstadt mit allen Schulen und Bahnhof entfernt. Hübsch, oder?

Heidhörn


Montag, 7. März 2016

Maklerlüge

So isses nämlich. Sagen die Freeses. Wegen Carolas Resthof und so.

   

 (eigentlich auf der Seite des NDR, da auch Download und so.)

Dienstag, 1. März 2016

Wir sind noch dabei

Wir hatten eine längere Pause, wie ihr seht. Unter anderem, um uns zu sortieren und neu zu organisieren. Nun starten wir einen neuen Versuch. Käufer sind in Sicht, ein Objekt auf dem Land ebenso. Aber wir sagen erst was, wenn wir einen Schritt weiter sind, ok?

Montag, 11. November 2013

Sanierung oder Neubau?

Besonders interessant ist ja die Frage, wie wir nun wirklich das Leben mit den Tieren verwirklichen können. Im Grunde sind drei Optionen im Rennen:

  • Alter Resthof mit mindestens 2ha Weideland. Gibt es nicht so wirklich viel in unseren bevorzugten Gegenden. Darum haben wir uns auch was in Dithmarschen angesehen, aber da wollen wir nicht hin, merken wir, das berührt unser Herz nicht. Das Problem am alten Resthof ist, dass die Investitionen in Sanierung und so weiter sehr viel höher sind, als man spontan denken würde. In einem Hof waren wir mit einem sehr guten Architekten, der darauf spezialisiert ist, das umzusetzen, was wir wollen - und unter ca. 1.000 EUR pro qm Wohnfläche brauchen wir gar nicht anzufangen, realistisch wären eher 2.000 - 2.500 EUR. Da steigt dann der Preis schnell über das, was wir können und wollen. Allem Charme zum Trotz.
  • Haus mit Weide. Also das, was wir uns im ersten Anlauf angesehen und fast gekauft hätten. Oder etwas vergleichbares, beispielsweise haben wir ein in den 80ern neu aufgebautes Aussiedler-Objekt angesehen. Alles da, knapp genug Land, aber quasi keine Nebenräume und echt weder charmant noch praktisch geschnitten. Aber kaum Renovierungsstau. Und trotzdem weit weg von heutigem Komfort und heutiger Energieeffizienz.
  • Neubau. War eigentlich nicht in unserem Fokus, auch weil wir schon drei Mal gebaut haben und es nicht so unbedingt noch einmal sein muss. Und weil es erstmal auch eher absurd klingt. Dann aber stießen wir auf die Idee von Skandwood. Das hat uns tatsächlich gleich angefixt. Unabhängig davon, ob es mit diesem Anbieter wäre oder nicht - aber das historische Lebenskonzept, mit den Pferden unter einem Dach zu wohnen, neu und zeitgemäß interpretiert, ist schon irgendwie elektrisierend. Im Wohnzimmer am dänischen Ofen zu sitzen (oder in der Sauna) und durch ein Fenster in den Offenstall zu schauen - irre, verrückt und ziemlich genau das, was wir eigentlich wollen könnten. Vielleicht gar das Stall-Haus-Dings mitten in eine Ovalbahn zu setzen. Mit heutigem Komfort und mit heutiger Energieklasse. Und verrückterweise gibt es sogar das ein oder andere Grundstück für so was (ca. 1k qm Bauland mit arrondierten 2ha Weideland) zu kaufen.
Was also tun? Zunächst und nicht mit Druck alle drei Optionen weiter fahren. Und die dritte, die neu und irgendwie auch aufregend ist, einmal etwas näher in den Blick nehmen und durchdenken. Und bei einigen Grundstücken mal anfragen, ob das da ginge.

Im Grunde wäre diese dritte Option so etwas wie die Kombination aus den beiden anderen. Denn wir haben ja schon gelernt, dass "Haus mit Weide" nicht so trivial ist, weil wir so ohne weiteres nirgendwo einen Offenstall errichten dürfen (und schon gar keinen Schuppen als Sattelkammer etc). Ein Neubau mit Stall unter dem gleichen Dach wie das Haus könnte da anders aussehen, vielleicht kann das die deutsche Agrar- und Baubürokratie überlisten. Zumal es nicht mal teurer wäre. Und so.

Spannende Zeiten. Aber als erstes muss eh unser Haus eine Familie finden, der wir es verkaufen mögen.

Sonntag, 29. September 2013

Langsamer Neuanfang

Wir haben uns von ersten Anlauf, aufs Land zu fliehen, erholt. Und noch mal genauer überlegt, was es denn sein soll. Fest steht: weniger Kompromisse vor Tempo.

Die ersten neuen Schritte sind jetzt, dass wir uns die Herzensgegenden ansehen und erste Höfe besichtigen. Angeln, Wendland, Ostholstein. Wenn wir im Norden bleiben, soll es eines davon werden.

Und es muss ein Objekt sein, das schon für die Pferdehaltung ausgerüstet ist. Also mit Scheune und Offenstall und Weide. Am liebsten mit Wasser, einem See beispielsweise. Gibt es. Nicht so oft, aber gibt es. 

Dafür nehmen wir uns Zeit. Und dann schlagen wir zu. 

Montag, 17. Juni 2013

Notbremse

Heute haben wir das Projekt Landleben erstmal abgebrochen und die Notbremse gezogen. Wir würden es nicht mehr bis zum Ende der Ferien hinbekommen (also bis Ende Juli). Denn unser aussichtsreichster Kandidat für unser jetziges Stadtrandhaus will es nicht.

Wir sind eine Mischung aus traurig und erleichtert. Erleichtert, dass die Hängepartie, gerade für die Kinder, vorbei ist. Traurig, dass wir unser Projekt schieben müssen. Nächsten Sommer oder eher in drei Jahren? Wir werden sehen - das hängt auch von der Auswertung dessen ab, was wir gelernt haben.

Denn bei all der vielen Arbeit, die wir in den nun gestoppten Umzug auf's Land gesteckt haben, ist schon das eine oder andere hängen geblieben, was wir für den nächsten Anlauf berücksichtigen werden/müssen/können.

  1. Gut drei Monate Vorlauf sind eindeutig zu gering.
    Da waren wir wohl allzu optimistisch. Hätten schon sehr viel Glück haben müssen, das Haus rechtzeitig zu verkaufen und alles für das neue Haus zu klären.
  2. Das Projekt kann klappen.
    Denn wir haben es finanziell und von der Infrastruktur hinbekommen. Wir wissen, worauf wir achten müssen. Wir sehen, was wir in welcher Reihenfolge zu klären haben für den nächsten Anlauf.
  3. Das mit dem Landleben ist komplizierter als gedacht.
    Wir waren froh, dass wir keine Nebengebäude bei dem Objekt dabei hatten, um die wir uns hätten kümmern müssen. Nur: Es wäre nicht so trivial gewesen, einfachste Dinge zu tun wie einen Offenstall zu errichten. Wir werden beim nächsten Anlauf wohl doch noch mal nach Höfen und Ställen gucken.
  4. Es frisst recht viel Energie, alle Dinge zu klären.
    Bisher haben wir mehrfach innerhalb von Hamburg neu gebaut. Das war jedes Mal anstrengend. Aber die meisten Rahmenbedingungen waren klar. All das, was mit Landwirtschaft zu tun hat, ist anders als alles, was wir bisher konnten. Da fangen wir tatsächlich bei Null an. Beim nächsten Mal nicht mehr, weil die Energie ja nicht umsonst eingesetzt ist - aber es war mehr, als wir dachten.
Es sind bestimmt noch viele Dinge mehr. Und wir müssen es jetzt erstmal verdauen. Und überlegen, was unsere Pläne sind, auch die Zeitpläne vor allem.

Hier ist jetzt erstmal für einige Zeit Schluss, denke ich. Und geht es weiter, wenn wir das Projekt wieder anschieben.

Montag, 10. Juni 2013

Frust

Alles könnte so schön sein. Das Haus auf dem Land haben wir fest, einen Notartermin ebenso, die Details des Vertrags handeln wir gerade aus. Nur unser aktuelles Haus bekommen wir irgendwie nicht schnell genug verkauft. Sollte das gesamte Projekt wirklich (wirklich?) daran scheitern, dass  - entgegen allen Prognosen - unser großes Haus in Hamburg nicht in der Zeit eine Käuferin findet, in der wir dachten und hofften und es brauchten?

Das Frustrierende ist ja, dass uns nun tatsächlich langsam die Zeit davon läuft. Ok, es könnte schlimmer kommen, denn der schlimmste Fall ist ja nur, dass wir das neue Haus nicht kaufen und also nicht in diesem Sommer umziehen. Aber doof ist es trotzdem. Vor allem für die Kinder, die sich schon auf den Neuanfang freuen. Und uns, die wir das gleiche tun.

Wir haben uns nun eine Deadline gesetzt dafür, dass es klappen muss, damit es nicht zu spät wird und wir sonst das Abbrechen der Zelte in Hamburg beenden und alles wieder anlaufen lassen können. So ein ätzendes Hin und Her.

Besonders blöd ist natürlich, dass dieses Haus mit diesem Land und dieser Lage einfach ideal ist. Und wir es unbedingt hinbekommen wollen. Müssen wir noch eine kurze Zeit zweigleisig fahren. Denn bis in die Unendlichkeit schieben, geht ja auch nicht. Oder die Partien, die sehr interessiert sind an unserem Haus, entscheiden sich irgendwie mal. Menno.